Wärmepumpe

Wärmepumpenstrom: günstig heizen mit Ökostrom

Ein eigener Wärmepumpentarif senkt Ihre Heizkosten deutlich – mit getrennter Messung und den Vorteilen nach § 14a EnWG oft noch einmal mehr.

Wärmepumpen-Rechner

Wärmepumpenstrom vergleichen

Geben Sie den Verbrauch Ihrer Wärmepumpe an. Mit dem Regler sehen Sie, was der dynamische Tarif bringt, wenn die Wärmepumpe in günstigen Stunden läuft.

Wärmepumpe vor einem modernen Einfamilienhaus an einem frostigen Morgen

Eigener Tarif

Warum ein eigener Wärmepumpentarif?

Eine Wärmepumpe benötigt im Jahr oft mehrere tausend Kilowattstunden. Läuft sie über einen separaten Zähler, gelten günstigere Tarife – und als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG zahlen Sie reduzierte Netzentgelte. Im Gegenzug darf der Netzbetreiber die Leistung in seltenen Engpässen kurzzeitig drosseln – eine Mindestleistung bleibt immer garantiert.

§ 14a EnWG

Drei Module für geringere Netzentgelte

Seit 2024 erhalten neue steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpen reduzierte Netzentgelte. Je nach Messkonzept stehen drei Module zur Wahl.

Modul 1: Pauschale

Eine pauschale Reduzierung der Netzentgelte pro Jahr – ohne separaten Zähler möglich.

Modul 2: Prozentual

Der Arbeitspreis des Netzentgelts sinkt um 60 %. Voraussetzung ist ein separater Zähler für die Wärmepumpe.

Modul 3: Zeitvariabel

Zusätzlich zu Modul 1: zeitabhängige Netzentgelte, die in Niedriglastzeiten günstiger sind. Erfordert ein intelligentes Messsystem.

Ratgeber

Wärmepumpenstrom vergleichen: Das sollten Sie wissen

Gemeinsame oder getrennte Messung?

Bei der gemeinsamen Messung laufen Haushalt und Wärmepumpe über einen Zähler – einfach, aber meist teurer. Mit getrennter Messung erhält die Wärmepumpe einen eigenen Zähler und einen eigenen, günstigeren Tarif. Laut Marktcheck der Verbraucherzentrale NRW (Februar 2026) lag der durchschnittliche Arbeitspreis bei gemeinsamer Messung bei rund 31,5 ct/kWh, bei getrennter Messung mit reduziertem Netzentgelt (Modul 2) bei rund 24 ct/kWh.

Wie viel Strom braucht eine Wärmepumpe?

Das hängt von Gebäude, Dämmung und Jahresarbeitszahl ab. Als grobe Orientierung: Ein gut gedämmtes Einfamilienhaus benötigt oft 4.000 bis 6.000 kWh Wärmepumpenstrom im Jahr, ältere Gebäude deutlich mehr.

Dynamischer Tarif für die Wärmepumpe

Moderne Wärmepumpen lassen sich in günstige Stunden steuern – etwa nachts oder mittags bei viel Sonnenstrom. Mit unserem dynamischen Tarif und der Preisvorschau für morgen nutzen Sie diese Zeiten gezielt.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen zum Wärmepumpenstrom

Brauche ich einen zweiten Zähler für den Wärmepumpentarif?

Für den günstigsten Wärmepumpentarif und Modul 2 nach § 14a EnWG ja. Ohne zweiten Zähler können Sie Modul 1 nutzen und die Wärmepumpe über den Haushaltszähler abrechnen.

Darf der Netzbetreiber meine Wärmepumpe abschalten?

Nein, nicht vollständig. Bei drohender Netzüberlastung darf er die Leistung vorübergehend auf eine garantierte Mindestleistung reduzieren. Die Heizung läuft weiter.

Lohnt sich ein dynamischer Tarif mit Wärmepumpe?

Oft ja – wenn sich die Wärmepumpe in günstige Stunden steuern lässt und ein intelligentes Messsystem vorhanden ist. Der Rechner zeigt die mögliche Ersparnis.

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