Ratgeber Gewerbe
Welche Unterlagen Sie brauchen, welche Fristen gelten und worauf Betriebe beim Wechsel des Stromanbieters achten sollten.
Überblick
Viele Betriebe bleiben jahrelang beim gleichen Versorger – oft zu Konditionen, die längst nicht mehr marktgerecht sind. Ein Wechsel lohnt sich besonders, wenn Ihr Vertrag ausläuft, Ihr Versorger die Preise erhöht oder Sie in der Grundversorgung sind. Schon wenige Cent je Kilowattstunde machen bei 30.000 kWh im Jahr mehrere hundert Euro aus.
Achten Sie auf automatische Vertragsverlängerungen, lange Kündigungsfristen und Preisgarantien, die nur den Energiepreis betreffen. Vergleichen Sie immer netto – Gewerbekunden können die Mehrwertsteuer in der Regel als Vorsteuer abziehen. Ab rund 100.000 kWh im Jahr kommt meist eine Lastgangmessung mit Leistungspreis hinzu; dann lohnt eine individuelle Tarifstruktur besonders.
Tipp: Lassen Sie sich vor Vertragsende ein Angebot erstellen – dann haben Sie genug Zeit für den Vergleich und verpassen keine Kündigungsfrist.
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Geben Sie Ihren Jahresverbrauch und Ihren bisherigen Nettopreis ein.
Das hängt vor allem von der Kündigungsfrist Ihres bisherigen Vertrags ab. Der eigentliche Lieferantenwechsel ist inzwischen innerhalb weniger Werktage möglich.
Nein. Die Versorgung ist jederzeit gesichert, auch wenn es beim Wechsel zu Verzögerungen kommt.
Die elfstellige Marktlokations-ID steht auf Ihrer Stromrechnung, meist in der Nähe der Zählernummer.
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